OperaVision

Projektkoordination: Opera Europa (BE)
Partner: Komische Oper Berlin (DE) /// Association pour le Festival International d'art Lyrique et l'academie Europeenne de Musique d'aix-en-Provence (FR) /// Den Norske Opera & Ballett As (NO) /// Finnish National Opera (FI) /// Fondazione Teatro dell'opera di Roma (IT) /// Fondazione Teatro di San Carlo in Napoli (IT) /// Fondazione Teatro la Fenice (IT) /// Fondazione Teatro Regio di Torino (IT) /// Fundacion del Teatro Real (ES) /// Greek National Opera (EL) /// Hrvatsko Narodno Kazaliste u Zagrebu (HR) /// Hungarian State Opera (HU) /// Kungliga Operan Ab (SE) /// Kunsthuis Opera Vlaanderen (BE) /// Latvijas Nacionala Opera un Balets (LV) /// Národní Divadlo Brno (CZ) /// National Theatre (CZ) /// Opera de Lille (FR) /// Opera North (UK) /// Palau de les Arts Reina Sofia, Fundacio de la Cv (ES) /// Poznan Opera House (PL) /// Royal Opera House Covent Garden Foundation (UK) /// Stichting Nationale Opera & Ballet (NL) /// Teatr Wielki Opera Narodowa (PL) /// Theatre National de l'opera Comique (FR) /// Theatre Royal de la Monnaie (BE) /// Welsh National Opera Limited (UK) /// Wexford Festival Trust (IE)

Förderbereich: Große Kooperationsprojekte
Fördersumme: 1.993.000 Euro
Gesamtdauer: August 2017 - Februar 2021

OperaVision ist ein neues Projekt für Oper in Europa im digitalen Umfeld. OperaVision bietet eine frei zugängliche, online verfügbare, vielfältig kuratierte Spielzeit der europäischen Oper in Zusammenarbeit mit 30 Opernhäusern aus 19 Ländern. Die Plattform konzentriert sich darauf, ein jüngeres Publikum zu erreichen, das europäische Kulturerbe zu feiern, die Oper für heute neu zu erfinden und eine Streaming-Plattform für Opern langfristig finanziell unabhänigig zu gestalten. OperaVision nutzt die sich ständig weiterentwickelnde Technologie und greift tiefer in das Leben unserer Bürger*innen ein und fördert die europäischen kulturellen Werte in der Welt.

OperaVision baut auf dem Erfolg von The Opera Platform (TOP) auf, die im Herbst 2014 initiiert und vom Creative Europe Programme der Europäischen Union als European Opera Digital Project kofinanziert wurde. Opera Europa (die führende Serviceorganisation für professionelle Opernhäuser und Festivals in ganz Europa) entwickelt dessen erste Phase in Zusammenarbeit mit dem Kultursender ARTE und 15 teilnehmenden Opernhäusern aus 12 europäischen Ländern. TOP hat sich einen Namen für die Qualität seines Programms gemacht und ein großes internationales Publikum gewonnen.

In den Jahren 2018-2020 bietet OperaVision eine Plattform mit reichhaltigen Inhalten aus einer noch breiter gefächerten Partnerschaft; die Anzahl der Partner hat sich auf 30 verdoppelt, davon sind 60% neu. Es werden nun lange und kurze Formate geboten, die Titel beinhalten alle Formen des Musiktheaters, die Anzahl der Streamings beläuft sich auf mindestens drei pro Monat und eine pädagogische Sektion wird gestaltet.

Warum haben Sie sich entschieden ein Projekt auf europäischer Ebene durchzuführen?

OperaVision ist eine inhärent europäische Initiative mit dem Ziel, unser reiches und vielfältiges Opernerbe zu zeigen, indem Aufführungen aus führenden europäischen Opernhäusern kostenlos verfügbar gemacht werden.

Was raten Sie künftigen Antragstellenden und/oder Partnern?

Ob Sie 3 oder 30 Partner haben: Kümmern Sie sich gut um sie und treten Sie mit den Kolleg*innen der Partnerorganisationen, egal in welcher Position, in Dialog und halten Sie sie auf dem Laufenden. Unbedingt sollten Sie ein gutes Verhältnis zu der Schlüsselperson pflegen, mit der Sie am besten zusammenarbeiten können, um Ihre gemeinsamen Projekte umzusetzen!

Erzählen Sie uns zum Projekt eine Geschichte aus dem Nähkästchen.

Eines unserer erfolgreichsten Streamings auf OperaVision bislang ist Händels Xerxes von der Deutschen Oper am Rhein von Regisseur Stefan Herheim. Die Aufführung zählt stolze 75.000 Klicks auf OperaVision, von Zuschauer*innn aus aller Welt. Allerdings wäre es fast nicht zu diesem Stream gekommen: Aufgrund von Krankheit von Valer Sabadus, dem rumänischen Countertenor in der Hauptrolle. Er schafft es nur zur letzten Aufführung – genau die, die für OperaVision aufgezeichnet wird!

Komische Oper Berlin / Stiftung Oper Berlin

Opera Europa: Luke O’Shaughnessy
E-Mail: luke[at]opera-europa[punkt]org

Zur Projektwebsite

© https://www.youtube.com/watch?v=7xzghH9_FEs&feature=youtu.be
© https://www.youtube.com/watch?v=GpEkhy_-_8c