familiaris
Das Projekt familiaris – Roots, Belonging and Identity in European Children’s Literature for Change lädt Kinder dazu ein ihre Welt, ihre Familie und sich selbst neu zu entdecken. Es nimmt seine jungen Leser:innen mit auf eine Reise durch Zeiten, Länder und Kulturen – von den ersten überlieferten Geschichten der frühen Besiedlung Grönlands vor 4500 Jahren bis in die Gegenwart und darüber hinaus.
Die Definition von Familie hat sich im Laufe der Zeit rasch gewandelt und variiert von Kultur zu Kultur. Sie ist ein lebendiges Mosaik, das sich unter anderem aus zwei Elternteilen oder alleinerziehenden Eltern, gleichgeschlechtlichen oder kinderlosen Paaren, Lebenspartner:innen, Patchwork-Familien, selbst gewählten oder getrennten Familien zusammensetzt. Unabhängig von ihrer Struktur besteht der Kern familiärer Bindungen darin, dass sich Kinder zu Hause akzeptiert und umsorgt fühlen. Das ermöglicht ihnen, ein positives Selbstbild zu entwickeln.
Acht besondere Kinderbücher aus Grönland, Finnland, Norwegen, Estland, Polen, den Niederlanden und Belgien erscheinen erstmals auf Deutsch – vielfältige und inklusive Bilderbücher, Romane und eine Graphic Novel von großer literarischer und künstlerischer Kraft. Sie erzählen von Kindheit und Familie in all ihren Formen, von Identität und Selbstermächtigung, von Freundschaft und Verlust, von Trauma Heilung, Wandel und Hoffnung.
Sie zeigen, wie Geschichten verbinden und verändern können über Grenzen, Sprachen und Generationen hinweg, und eröffnen neue Perspektiven auf unser gemeinsames kulturelles Erbe und auf ein Europa, das sich in seinen Geschichten erkennt. Das Projekt möchte gemeinsam mit jungen Leser:innen und lesebegeisterten Familien die unzähligen Möglichkeiten feiern, auf die Familien dargestellt werden können. Für Mehr Empathie, Verständnis und Verbundenheit.
Folgende Bilderbücher wurden bisher im Rahmen des Projekts übersetzt:
- „Das stille Rot“ von Mathieu Pierloot, übersetzt aus dem Französischen von Bernadette Ott
- „Salto“ von Arndís Pórarinsdottir, übersetzt aus dem Isländischen von Gisa Marehn
- „Ab zu den Wölfen“ von Anna Woltz, übersetzt aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann
- „100 Tage zu Hause“ von Matilda Gyllenberg, übersetzt aus dem Finnlandschwedischen von Franziska Hüther
- Projektkoordination:
limbion UG - Partner:
keine - Förderbereich:
Europäische Literaturübersetzungen - Fördersumme:
100.000 EUR - Gesamtdauer:
2025-2028




Bilder: © limbion