Bild: Gefördertes Kooperationsprojekt "European Theatre Lab: Drama goes Digital", European Theatre Convention (Koordinator) ©Magdalena Sick-Leitner

 

Newsletter 17/2020 (03.12.2020)


Liebe Kulturbegeisterte, liebe EU-Interessierte,

wir freuen uns, dass unsere neue Video-Reihe #CultureBeyondCovid erfolgreich gestartet ist und wir mit Ihnen jede Woche auf die europäischen Kulturlandschaften von morgen blicken.

Außerdem gibt es zur finanziellen Ausgestaltung von KREATIVES EUROPA gute Nachrichten: Der Rat der EU und das Parlament einigten sich auf 2,24 Milliarden Euro für die siebenjährige Laufzeit des Programms (2021-2027). Weitere Informationen zum Programm KREATIVES EUROPA ab 2021 finden Sie in diesem Newsletter.

Und natürlich informieren wir Sie wie immer über aktuelle Ausschreibungen und Förderalternativen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und bleiben Sie gesund!

Ihr CED KULTUR Team


P.S.: Sie wollen mehr Informationen zum Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise erfahren? Dann schauen Sie auf unserer Website vorbei oder folgen Sie uns unter #CultureBeyondCovid über Facebook, Twitter oder YouTube!


CED KULTUR NEWS

  • Neue Video-Reihe #CultureBeyondCovid

KREATIVES EUROPA KULTUR

  • KREATIVES EUROPA ab 2021
  • Mobilitätsförderung i-portunus

FÖRDERALTERNATIVEN

  • Musikprojekte professioneller Musiker*innen und Ensembles im Ausland
  • Online-Veranstaltungsreihe „Horizont Europa - Neue Fördermöglichkeiten für Sozial- und Geisteswissenschaften”

CED KULTUR NEWS


Neue Videoreihe #CultureBeyondCovid

Die schwerwiegenden Auswirkungen der anhaltenden Pandemie haben einmal mehr gezeigt, dass der Kultur- und Kreativsektor einerseits sehr hart getroffen wurde, andererseits aber auch viel Potenzial hat, um Europa aus der Krise zu helfen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Vor diesem Hintergrund bedarf es grundlegender und vielfältiger Unterstützung. Die neue Videoreihe #CultureBeyondCovid schaut über den Tellerrand von KREATIVES EUROPA KULTUR hinaus und wagt einen Blick in die Zukunft der EU-Förderlandschaft 2021-2027. Welche Unterstützung gibt es zukünftig seitens der EU für den Kulturbereich? Wie können Kulturakteur*innen davon profitieren? Und welche Erfahrungen machen sie zu Zeiten von Corona? Welche Wünsche und Ideen haben Kulturschaffende für die europäische Kulturlandschaft von morgen? Antworten auf diese Fragen liefert Marje Brütt vom „Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise” in unserer Videoreihe #CultureBeyondCovid.

In der Auftaktepisode gibt es Einblicke in die aktuellen Haushaltsverhandlungen der EU sowie einen Ausblick zum Neustart von KREATIVES EUROPA, während Jasmin Vogel vom Kulturforum Witten in der zweiten Episode enthusiastisch auf den notwendigen Systemwandel im Kulturbereich blickt.

Alle Videos von #CultureBeyondCovid finden Sie auf unserem neuen YouTube-Kanal.


KREATIVES EUROPA KULTUR


KREATIVES EUROPA ab 2021

Mit Ende des Jahres 2020 läuft das aktuelle Programm KREATIVES EUROPA wie alle EU-Förderprogramme aus. Die Verhandlungen zu den Nachfolgeprogrammen sowie dem Mehrjährigen Finanzrahmen der EU dauern jedoch noch an. Zur finanziellen Ausstattung von KREATIVES EUROPA gab es Anfang November gute Nachrichten: Der Rat der EU und das Parlament einigten sich auf 2,24 Milliarden Euro für die siebenjährige Laufzeit des Programms (2021-2027). Damit steigt das Budget des Programmes um 53% im Vergleich zur aktuellen Laufzeit (2014-2020). Allerdings blockieren die Mitgliedsstaaten Polen und Ungarn zurzeit den Entschluss über den Gesamthaushalt mit einem Veto gegen den neu eingeführten Rechtsstaatsmechanismus. Außerdem dauern auch die inhaltlichen Verhandlungen zum Programm (der sogenannte „Trilog”) noch an. So lange auf den verschiedenen Ebenen keine Einigung getroffen wurde, kann auch das Nachfolgeprogramm nicht starten. Es bleibt damit zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss, wann die nächsten Ausschreibungen im Programm KREATIVES EUROPA KULTUR folgen werden. Mit Ausschreibungen noch in diesem Jahr für den Förderbereich Kooperationsprojekte ist nicht zu rechnen.


Mobilitätsförderung i-portunus

Das Pilotprogramm i-portunus geht 2020 in die zweite Runde. Im Auftrag der EU-Kommission testet das Konsortium unter Leitung des Goethe-Instituts erneut die Förderung individueller Künstler*innenmobilität. Von Dezember 2020 bis Februar 2021 wird es drei Einreichfristen geben. Gefördert wird (soweit möglich) die physische Mobilität, aber auch digitale oder hybride Formate. Die Ausschreibungen richten sich an Künstler*innen und Kulturschaffende aus den Bereichen Musik, Literaturübersetzungen, Architektur und Kulturerbe.

>> Details zu den Ausschreibungen finden Sie hier.


FÖRDERALTERNATIVEN


Musikprojekte professioneller Musiker*innen und Ensembles im Ausland

Mit dem Fonds des Goethe-Instituts werden Musikprojekte von professionellen, in Deutschland arbeitenden Ensembles oder Musiker*innen unterstützt. Es handelt sich hierbei um eine Teilfinanzierung von Projekten durch Reisekostenzuschüsse. Auch die Bezuschussung von Kurzreisen und Reisen in westliche Nachbarländer wird gefördert.  Zudem erleichtert das Goethe-Institut im Jahr 2021 die Antragstellung. Ab sofort gilt eine Antragsfrist von nur sechs Wochen.

>> Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Online-Veranstaltungsreihe „Horizont Europa - Neue Fördermöglichkeiten für Sozial- und Geisteswissenschaften“

Am 10. Dezember startet die NKS Gesellschaft ihre Veranstaltungsreihe zum neuen EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa”. In vier Onlineveranstaltungen wird ein Überblick über das gesamte Rahmenprogramm sowie das erste Arbeitsprogramm des Clusters 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft” gegeben. Die Veranstaltungen richten sich an EU- Referent*innen, Sozial- und Geisteswissenschaftler*innen, Vertreter*innen der Kultur- und Kreativindustrie und öffentlicher Verwaltungen, zivilgesellschaftliche Akteure und weitere interessierte Antragsteller*innen.

>> Hier finden Sie Details zu allen Terminen.