OstWest. Einander kennenlernen, einander besser verstehen - Bücher, die das Verständnis für die ost-, mittelost- und südosteuropäischen Nachbarn im deutschen Sprachraum fördern, indem sie die dortigen Gesellschaften porträtieren und ihre Geschichten auf Deutsch erzählen

Förderbereich: Literarische Übersetzungen
Buchpaket: 3 Werke
Fördersumme: 29.950,00 Euro
Gesamtdauer: 2019-2020

Geförderte Bücher:

Jaromír »Jaromír 99« Švejdík / Jan Novák
Tschechenkrieg
Aus dem Tschechischen von Mirko Kraetsch

Ziemowit Szczerek
Sieben. Das Buch der polnischen Dämonen
Aus dem Polnischen von Thomas Weiler

Ivana Sajko
Familienroman. Die Ereignisse von 1941 bis 1991 und darüber hinaus
Aus dem Kroatischen von Alida Bremer

 

Über das Projekt

Voland & Quist veröffentlicht zeitgenössische Autor*innen aus den Ländern des ehemaligen Ostblocks auf Deutsch und trägt so zur europäischen Verständigung bei. Die Zahl der Übersetzungen aus diesen Ländern betrachten wir als zu gering, hier vermitteln wir erfolgreich seit Jahren neue Stimmen. Die Stimmen aus Osteuropa beschreiben ihr Land, ihre Gesellschaft und ihre spezifische Geschichte und bringen den Leser*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre östlichen Nachbarn näher, gewähren Einblicke in die jeweilige Kultur und sorgen somit gerade in Zeiten steigender Spaltung für Verständigung. Dafür haben wir im vorliegenden Projekt „OstWest” Autor*innen/Illustrator*innen aus Tschechien, Polen und Kroatien und passende Übersetzer*innen ausgewählt.

Für das Projekt „OstWest” wurde eine Kommunikations- und Promotionsstrategie erarbeitet, die zum Zwecke der europäischen Verständigung Literatur zu relevanten Themen aus Tschechien, Kroatien und Polen sowie die am Projekt beteiligten Autor*innen und Übersetzer*innen im deutschen Sprachraum präsentieren wird. Unsere Kommunikationsstrategie sieht vor, relevante Journalisten bei den wichtigen Tageszeitungen wie FAZ, Süddeutsche, Zeit, Tagesspiegel, LVZ, DNN, taz, Die Presse, NZZ usw., sowie Radiosender wie Deutschlandfunk, WDR, radio eins, RBB, MDR Kultur und auch Blogger gezielt anzusprechen und auf die Bücher des Projekts aufmerksam zu machen. Zudem ist geplant im Rahmen dieser Promotionsstrategie Lesungen der Autor*innen und Übersetzer*innen zu veranstalten, dafür wird mit den Literaturhäusern München, Leipzig, Stuttgart, Hamburg u.a., Buchhandlungen, Kulturinstituten und Slawistik-Instituten an Universitäten kooperiert werden. Autor*innen und Übersetzer*innen sollen auf den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt und auf Literaturfestivals wie Leipzig liest, Open Books (Frankfurt/Main) sowie diversen Comicfestivals präsentiert werden. Schließlich sollen auch digitale neue Wege beschritten werden mit der Erstellung von viralen Buchtrailern.

 

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