Creative Europe Desk KULTUR

Als nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU arbeitet der CED KULTUR eng mit der Europäischen Kommission in Brüssel, den Ministerien in Deutschland sowie Kollegen in allen am Programm KREATIVES EUROPA beteiligten europäischen Ländern zusammen. In Seminaren, praktischen Workshops und Vorträgen erhalten Interessenten aus privaten und öffentlichen Kulturbetrieben, sowie Multiplikatoren aus der Verwaltung umfassende theoretische und praktische Informationen rund um die Förderung von grenzüberschreitenden europäischen Kulturprojekten. Den Schwerpunkt bildet dabei die Wissensvermittlung über das Teilprogramm KULTUR innerhalb des Rahmenprogramms KREATIVES EUROPA.

Seminar "Europa fördert Kultur - aber wie?"

Datum: 12.07.2017
Ort: Stuttgart

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg ist das landesweite Kompetenzzentrum für die Kultur- und Kreativwirtschaft im Südwesten und bietet am Bedarf der Kreativbranchen orientierte Unterstützungsmaßnahmen.
Am 12. Juli gibt Sabine Bornemann, Leiterin der nationalen Kontaktstelle für die Kulturförderung der Europäischen Union, ein ganztägiges Informationsseminar mit Workshop. Grenzüberschreitende Kooperationsprojekte bilden das Kernstück des europäischen Kulturförderprogramms  und stehen dementsprechend hinsichtlich der Ziele, Förderkriterien und Antragsverfahren im Fokus des Seminars. Ein vertieftes Verständnis davon, was die Europäische Kommission mit dieser Förderung bewirken will und was die EU im Kulturbereich fördern darf und was nicht, helfen bei der Einschätzung, welche Konzepte mit Aussicht auf Erfolg bei der EU eingereicht werden können. Praxisnahe Hinweise aus der langjährigen Beratungsarbeit sowie Förderbeispiele veranschaulichen den Theorieteil. Des Weiteren gibt es Tipps für die Projektpartnersuche und Hinweise auf alternative bzw. ergänzende Fördertöpfe, sowie ausreichend Zeit für die Beantwortung individueller Fragen. Nachmittags werden in Gruppen exemplarische Projekte konzipiert und möglichst kurz und prägnant präsentiert. Im Plenum werden diese Ideen dann im Hinblick auf die europäischen Prioritäten bewertet und diskutiert, ob sie Aussichten auf Erfolg hätten. Der Lerneffekt dieser Übung ist weitgehend auf die Antragstellung in anderen Programmen übertragbar.

Weitere Informationen und Anmeldung




Informationsveranstaltung zu »Horizont 2020«, »Kreatives Europa KULTUR« und »Europa für Bürgerinnen und Bürger«

Datum: 07.09.2017
Ort: Hannover

Die Informationsveranstaltung, die von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit der NKS Gesellschaft – der Nationalen Kontaktstelle zum EU-Programm Horizont 2020 –, dem Creative Europe Desk KULTUR – der Nationalen Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU – sowie der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« angeboten wird, gibt Einblick in die drei genannten Programme.
Angesprochen sind sowohl Vertreter/innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kommunen, Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen als auch Kunst-, Kultur- und Medienschaffende, die in europäischen Kooperationen und Partnerschaften arbeiten.

Horizont 2020 – das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – adressiert mit der gesellschaftlichen Herausforderung 6: »Europa in einer sich verändernden Welt – integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften« Forschung, die zur Herausbildung widerstandsfähiger europäischer Gesellschaften führen soll. Unter anderem geht es dabei um Themen zur europäischen Identität, Werten und Demokratieverständnis, kulturelles Erbe und kulturelle Diversität. Ferner werden die Themen gesellschaftliche Transformation durch Digitalisierung (z.B. e-government) sowie Migration und Flüchtlingsbewegungen aufgegriffen.
Das Programm Kreatives Europa KULTUR ist vor allem darauf ausgerichtet, im europäischen Kontext zusammenzuarbeiten, dabei die Professionalisierung der Kulturschaffenden und deren Mobilität zu unterstützen, sowie neue Publikumsschichten zu erschließen. Grenzüberschreitende, möglichst innovative Kooperationsprojekte bilden das Kernstück des Teilprogramms KULTUR.
»Europa für Bürgerinnen und Bürger« fördert Aktivitäten im Rahmen kommunaler Partnerschaften sowie Vorhaben von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich europäischen Fragestellungen widmen. Thematisch ist es auf die Geschichte der Union einerseits und auf die EU-Politik andererseits ausgerichtet. Die Projekte sollen das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger in Europa für die Union verbessern, sie zur Beteiligung an Debatten über europäische Themen motivieren und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen.

Nach einer Kurzpräsentation aller drei Programme haben Sie die Möglichkeit, zwei Workshop-Blocks am Nachmittag zu besuchen, um das vormittags Gehörte zu vertiefen.
Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenfrei, Reisekosten können nicht erstattet werden.

Weitere Informationen und Anmeldung



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