Newsletter 11/2017 (19.07.2017)

KREATIVES EUROPA - KULTUR

    • Informationsveranstaltung zu „Horizont 2020“, „KREATIVES EUROPA - KULTUR“ und „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ // 07.09.2017, Hannover
    • SAVE THE DATE: Unsere Seminare zur EU-Kulturförderung im Herbst

    KREATIVES EUROPA - Sektorübergreifender Bereich

    • Neue Ausschreibung für Mastermodule in Kunst, Kultur und Wissenschaft

    EU-Kulturpolitik

    • Europäische Kommission stellt Vergleich europäischer Städte zur Kultur- und Kreativwirtschaft vor
    • Neuer Bericht zum Thema Zugang zu Kultur mit digitalen Methoden veröffentlicht

    Fördermöglichkeiten

    • Robert Bosch Stiftung und MitOst e.V. suchen Actors of Urban Change: Urban development through cultural activities and cross-sector collaboration in Europe

    KREATIVES EUROPA - KULTUR

    Informationsveranstaltung zu „Horizont 2020“, „Kreatives Europa KULTUR“ und „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ // 07.09.2017, Hannover

    Die Informationsveranstaltung wird angeboten von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit den drei Nationalen Kontaktstellen der EU-Förderprogramme HORIZONT 2020, KREATIVES EUROPA - KULTUR und Europa für Bürgerinnen und Bürger. Vertreter/innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kommunen, Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen als auch Kunst-, Kultur- und Medienschaffende, die in europäischen Kooperationen und Partnerschaften arbeiten, erhalten Einblicke in die drei Programme und können diese in zwei Workshop-Blocks am Nachmittag vertiefen. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenfrei, Reisekosten können nicht erstattet werden.

    Programm und Anmeldung

    SAVE THE DATE: Unsere Seminare zur EU-Kulturförderung im Herbst

    Für alle, die sich nach dem Sommer hochmotiviert mit der komplexen EU-Kulturförderung befassen möchten und auf der Suche nach Impulsen für ihre europäischen Projektideen sind, bieten wir als Creative Europe Desk KULTUR im Herbst wieder eintägige Seminare mit Trainingsworkshop zum Teilprogramm KULTUR in Bonn und Berlin an.

    10. Oktober (ggf. Zusatztermin am 11. Oktober) in Bonn
    17./18. Oktober - in Kooperation mit dem Kulturförderpunkt - in Berlin

    Weitere Informationen und Links zur Anmeldung folgen.

    KREATIVES EUROPA - Sektorübergreifender Bereich

    Neue Ausschreibung für Mastermodule in Kunst, Kultur und Wissenschaft

    Die neue sektorübergreifende Ausschreibung „Modules for Master Degrees in Arts and Science“ im Programm KREATIVES EUROPA richtet sich an Hochschulen der 28 EU-Mitgliedstaaten sowie der zwei EFTA-Länder Island und Norwegen. Europaweit werden bis zu vier Modelle gesucht, die künstlerische, technische und unternehmerische Studieninhalte sinnvoll miteinander verknüpfen und so Nachwuchstalente mit bereichsübergreifenden Kompetenzen für den Kultur- und Kreativsektor ausbilden. Der Fokus liegt auf der Konzeption neuer interdisziplinärer Module und ihrer Implementierung in bereits existierende Studiengänge.
    Förderfähig sind Projekte, in denen die antragstellende Hochschule mit mindestens zwei weiteren Partnern aus unterschiedlichen europäischen Ländern kooperiert, wobei einer davon im Kultur- und Kreativsektor tätig sein soll. Das Gesamtbudget für die Ausschreibung liegt bei 1,5 Millionen Euro. Die ausgewählten Projekte werden mit maximal 500.000 Euro vom Programm KREATIVES EUROPA kofinanziert.
    Bis zum 10. Oktober können noch Vorschläge postalisch eingereicht werden. Opens external link in new windowmehr

    EU-Kulturpolitik

    Europäische Kommission stellt Vergleich europäischer Städte zur Kultur- und Kreativwirtschaft vor

    Seit der Verabschiedung der ersten Europäischen Agenda für Kultur in einer globalisierten Welt 2007 nimmt die Kultur- und Kreativwirtschaft einen wichtigen Platz in der politischen Entscheidungsfindung der EU ein. Der neue Vergleichsmonitor „Cultural and Creative Cities Monitor“ vom wissenschaftlichen Dienst der EU-Kommission, Joint Research Centre (JRC), unterstützt die Bemühungen der EU, Kultur weiter in den Mittelpunkt ihrer politischen Agenda zu rücken und somit die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Städten und Regionen zu fördern. Im Rahmen der Studie werden 168 europäische Städte in 30 verschiedenen Ländern hinsichtlich ihrer Kultur- und Kreativbranche untersucht. Dabei soll der Einfluss von Kunst und Kultur auf die Attraktivität und auf das wirtschaftliche Wachstum von Städten analysiert werden. Elf deutsche Städte wurden bewertet. Die Ergebnisse sind auf einer eigens dafür erstellten Onlineplattform abrufbar. Opens external link in new windowmehr

    Neuer Bericht zum Thema Zugang zu Kultur mit digitalen Methoden veröffentlicht

    Mit der Europäischen Kulturagenda wurde 2007 die „Offene Methode der Koordinierung“ (OMK, englisch OMC) eingeführt, die in Bereichen zur Anwendung kommt, die eigentlich der Zuständigkeit der Mitgliedstaaten unterliegen, wie zum Beispiel Kultur. So können nationale politische Maßnahmen auf gemeinsame Ziele ausgerichtet werden. Vertreter der Mitgliedstaaten arbeiten auf freiwilliger Basis zusammen mit Experten in den Bereichen, die durch das aktuelle, vom den Europäischen Rat beschlossene Arbeitsprogramm, (derzeit 2015 – 2018) festgelegt sind.
    Die Arbeitsgruppe zur Förderung des Zugangs zu Kultur mit digitalen Methoden hat untersucht, wie Kulturinstitutionen (öffentliche sowie private) mit digitalen Methoden breitere Publikumsschichten erreichen können. Sie stellte fest, dass  digitale Möglichkeiten vielfach nicht ausreichend ausgeschöpft werden. Zudem mangele es oft an Trainings und Weiterbildungen für Kulturpersonal. Kürzlich wurde der Bericht dieser OMK-Gruppe veröffentlicht. In Anerkennung an die umfassenden Auswirkungen der Digitalisierung auf den Kultur- und Kreativsektor werden zudem Empfehlungen formuliert, für die Europäische Union, für nationale und regionale Kulturbehörden sowie für Kulturschaffende an sich. mehr

    Gesamter Bericht der EU-OMK

    Fördermöglichkeiten

    Robert Bosch Stiftung und MitOst e.V. Actors of Urban Change: Urban development through cultural activities and cross-sector collaboration in Europe

    Zum dritten Mal suchen die Robert Bosch Stiftung und MitOst e.V. „Actors of Urban Change“ für die Förderung einer nachhaltigen und partizipativen Stadtentwicklung. Das zweijährige Programm richtet sich an Akteure aus dem kulturellen Bereich sowie aus dem öffentlichen und privaten Sektor, die sich in verschiedenen europäischen Städten zusammenschließen und vor Ort kulturelle Projekte für den urbanen Wandel entwickeln und durchführen. Neben der finanziellen Unterstützung von bis zu 13.000 Euro pro Projekt erhalten die Teams individuelle Coachings, tauschen sich europaweit aus und nehmen an internationalen Qualifizierungsprogrammen teil. Bewerbungen aus den 47 Mitgliedsstaaten des Europarates sowie aus Weißrußland und dem Kosovo können noch bis zum 22. September eingereicht werden. Opens external link in new windowmehr

     

    Wir wünschen allen einen schönen Sommer und werden Sie auch in den nächsten Wochen auf dem Laufenden halten!

    Ihr Team vom Creative Europe Desk KULTUR