Newsletter 08/2017 (16.05.2017)

KREATIVES EUROPA - KULTUR

  • Tunesien unterzeichnet Vertrag für die Teilnahme am Programm KREATIVES EUROPA
  • 715 Europäische Festivals 2017-2018 mit EFFE Label ausgezeichnet
  • Preisträger des Mies-van-der-Rohe-Awards 2017 bekanntgegeben
  • Preisverleihung der Europa Nostra Awards 2017
  • Noch wenige Plätze frei! Seminar "Kreatives Europa fördert Kultur. Wir erklären wie!" // 31.05.2017, Bonn
  • Regionalkonferenz "Brüsseler Fördertöpfe für Projekte vor Ort" // 22.06.2017, Darmstadt

EU-Kulturpolitik

  • EU-Expertengruppe formuliert Empfehlungen zur Stärkung des interkulturellen Dialogs

Aktuelles aus geförderten Projekten

  • Stipendien des Europäischen Kooperationsprojekts "The Spur/ ETACEC 16/18"
  • Ausschreibung des Europäischen Kooperationsprojekt "eeemerging"
  • Preisausschreiben des Europäischen Kooperationsprojekts "Turn on Literature"

Termine

  • Seminar "Like U - European Cultural Residencies in Ukraine" // 2.-6.11.2017, Tatariv (Ukraine)

KREATIVES EUROPA - KULTUR

 

Tunesien unterzeichnet Vertrag für die Teilnahme am Programm KREATIVES EUROPA

Am 11. Mai 2017 unterzeichneten Tibor Navracsics, der EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, und der tunesische Außenminister Khemaies Jhinaoui ein Übereinkommen zur Teilnahme Tunesiens am EU-Programm KREATIVES EUROPA - KULTUR. Tunesien ist damit das erste Land aus der südlichen EU-Nachbarschaftspolitik, das am europäischen Kulturprogramm teilnimmt. Tibor Navracsis begrüßte die Chance für eine vertiefte Beziehung zwischen der EU und Tunesien über Kultur und Kontakte zwischen den Menschen. „Tunesien wird das erste Land der südlichen Nachbarschaft sein, das am Programm Kreatives Europa teilnimmt und die Unterzeichnung des Abkommens als eines der konkreten Ergebnisse der EU-Strategie zu internationalen kulturellen Beziehungen ist besonders zu begrüßen.“ Bevor das Abkommen endgültig in Kraft treten kann, muss es noch vom tunesischen Parlament ratifiziert werden. Opens external link in new windowmehr

715 Europäische Festivals mit dem EFFE-Label ausgezeichnet

Für die Jahre 2017 und 2018 wurden 715 Festivals aus 39 Ländern mit dem EFFE-Label als "herausragende Festivals" ausgezeichnet. In Deutschland erhielten insgesamt 34 Festivals die Auszeichnung. Europa für Festivals und Festivals für Europa (EFFE) ist ein von der EU unterstütztes Label, welches von der European Festivals Association betrieben wird. Alle zwei Jahre ehrt eine internationale Jury Festivals mit einem außerordentlichen künstlerischen, sozialen und europäischen Engagement. Dabei wird auf Diversität großen Wert gelegt. Festivals aus unterschiedlichen Bereichen und Sparten werden mit dem EFFE-Label ausgezeichnet, um eine breit gefächerte europäische Festivalgemeinschaft voranzubringen. Neben eher kommerziellen und touristischen Festivals werden auch kleinere Kunstfestivals und Newcomer unterstützt.
Bisher erhielten über 1000 Festivals das EFFE-Label. In Anbetracht der erfolgreichen ersten zwei Auswahlprozesse soll das EFFE-Programm von der European Festivals Association im Dialog mit der internationalen EFFE-Jury und EFFE Hubs weiterentwickelt werden. Festivalmacher sind herzlich eingeladen, sich am Auswertungsprozess zu beteiligen. Opens external link in new windowmehr

Preisträger des Mies-van-der-Rohe-Awards 2017 bekanntgegeben

NL Architects und XVW achitectuur werden für die innovative Renovierung der Kleiburg in Amsterdam, einem der größten Wohnungskomplexe der Niederlande, mit dem Mies-van-der-Rohe-Preis 2017 - dem Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur - ausgezeichnet, wie die Europäische Kommission und die Stiftung Mies-van-der-Rohe am 12. Mai bekanntgaben. Gemeinsam mit Besitzern, Nachbarn und dem Bijlmermuseum bewahrten sie einen Teil des Komplexes, der aus den 60er Jahren stammt, vor dem Abriss. Die Architekten, die bereits 2005 den Sonderpreis für junge Architekten erhielten, überarbeiteten die grundlegende Struktur des Hauses, während die Bewohner selbst die über 60 Wohnungen gestalten konnten. Damit geht der Preis zum ersten Mal an ein Projekt, das ein bereits existierendes Gebäude umgestaltet. Der Sonderpreis für junge Architekten geht an die belgischen Architekten von MSA/V+ und das Projekt NAVEZ, in dem im Norden Brüssels fünf exemplarische Sozialbauwohnungen geschaffen wurden. Die Preisverleihung findet am 26. Mai im Mies-van-der-Rohe-Pavillon in Barcelona (Spanien) statt.
Der Europäische Preis für zeitgenössische Architektur wird seit 2001 gemeinsam mit der Mies-van-der-Rohe Stiftung vergeben. Seitdem werden mit dem Mies-van-der-Rohe Award alle zwei Jahre herausragende zeitgenössische europäische Architektur ausgezeichnet. Im Fokus stehen dabei die europäische Dimension sowie die Rolle und Bedeutung des europäischen architektonischen Schaffens in der Welt. Opens external link in new windowmehr

Preisverleihung der Europa Nostra Awards 2017

Die diesjährigen Gewinner des EU Preises für das Kulturerbe/Europa Nostra Awards wurden am 15. Mai von Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, und Maestro Plácido Domingo, Präsident von Europa Nostra, in Turku (Finnland) verliehen. Der Preis gilt als eine der höchsten Auszeichnungen für das Kulturerbe und würdigt herausragende Beispiele für die Pflege des kulturellen Erbes sowie Initiativen zur Sensibilisierung. Der Europa Nostra Award ist Teil des EU-Programms KREATIVES EUROPA KULTUR und gehört dort zusammen mit den Kulturhauptstädten Europas und dem Europäischen Kulturerbe-Siegel zu den Sondermaßnahmen. Aus insgesamt 202 eingegangenen Bewerbungen von Organisationen und Individuen aus 39 Ländern in Europa entschieden sich unabhängige Expertenjurys für 29 Gewinner aus 18 Ländern. Die ausgewählten Projekte werden für ihr außerordentliches Engagement in den Kategorien Denkmalschutz, Forschung, Ehrenamtliches Engagement, Bildungs-, Fortbildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen prämiiert. Von den insgesamt 29 Gewinnern wurden sieben Projekte mit dem Hauptpreis, dem "Grand Prix" gekürt, der mit je 10.000 Euro dotiert ist. Die Hauptreisträger stammen aus Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, Rumänien, Spanien, Tschechien und Zypern. Zusätzlich wurden zwei exemplarische Projekte aus der Türkei und der Schweiz, die beide nicht an KREATIVES EUROPA teilnehmen, ausgezeichnet. Den Publikumspreis, der zum sechsten Mal vergeben wurde, erhielt Zoltán Kallós aus Ungarn, der seit über 70 Jahren materielle und immaterielle folkloristische Elemente der Roma sowie der ungarischen, rumänischen und sächschischen Gemeinschaften Transsilvaniens sammelt. Insgesamt 11.500 Europäer stimmten ab und zum ersten Mal wählten sie mehrheitlich einen Preisträger aus dem Bereich Ehrenamtliches Engagement. Opens external link in new windowmehr

Noch wenige Plätze frei! Ganztägiges Seminar „KREATIVES EUROPA fördert Kultur. Wir erklären wie!" // 31. Mai 2017, Bonn

Im Mai veranstaltet der Creative Europe Desk KULTUR in Bonn ein eintägiges Seminar mit Trainingsworkshop. Das Seminar gibt eine Einführung in das komplexe Thema EU-Kulturförderung und dessen Zielsetzung. Inhaltlich wird es vor allem um das Teilprogramm KULTUR in KREATIVES EUROPA gehen, das darauf ausgerichtet ist, im europäischen Kontext zusammen zu arbeiten, dabei die Professionalisierung der Kulturschaffenden und deren Mobilität zu unterstützen sowie neue Publikumsschichten zu erschließen. Grenzüberschreitende, möglichst innovative Kooperationsprojekte bilden das Kernstück des Teilprogramms KULTUR und stehen dementsprechend hinsichtlich Zielen, Förderkriterien und Antragsverfahren im Fokus der Seminare. Neben Hinweisen auf weitere Förderquellen gibt es nützliche Tipps aus der fast 20jährigen Beratungspraxis der Nationalen Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU. In Gruppen werden exemplarisch antragstaugliche Projektkonzepte erarbeitet und anschließend im Plenum kurz und mit dem Fokus auf die europäischen Prioritäten präsentiert und gemeinsam bewertet. Die Lernergebnisse sind größtenteils auf andere Förderprogramme übertragbar.
Information und Anmeldung
(Ggf. Zusatztermin am 30.05.2017)

Regionalkonferenz "Brüsseler Fördertöpfe für Projekte vor Ort" // 22.06.2017, Darmstadt

Im Rahmen der Regionalkonferenz "Brüsseler Fördertöpfe für Projekte vor Ort" in Darmstadt erhalten Kulturschaffende und Akteure aus dem Kreativsektor Einblicke in Fördermöglichkeiten für die Kultur- und Kreativbranche. Im Mittelpunkt der Veranstaltung der Hessischen Staatskanzlei steht das EU-Förderprogramm KREATIVES EUROPA, das aus den Teilbereichen MEDIA und KULTUR besteht. Marje Brütt, Mitarbeiterin des CED KULTUR, der nationalen Kontaktstelle für die Kulturförderung der Europäischen Union, stellt in einem Vortrag das Teilprogramm KULTUR vor, das vor allem darauf ausgerichtet ist, im europäischen Kontext zusammen zu arbeiten und dabei die Professionalisierung der Kulturschaffenden und deren Mobilität zu unterstützen sowie neue Publikumsschichten zu erschließen. Über weitere Fördermöglichkeiten und aktuelle Ausschreibungen, die für hessische Kulturakteure interessant sein können, informiert Ilga Vis vom Enterprise Europe Network Hessen. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Geschäftsstelle Kreativwirtschaft Hessen bei der HA Hessen Agentur GmbH und mit freundlicher Unterstützung von EUMETSAT durchgeführt.
Programm und Anmeldung

EU-Kulturpolitik

EU-Expertengruppe formuliert Empfehlungen zur Stärkung des interkulturellen Dialogs

Im Rahmen des Arbeitsplans für Kultur 2015-2018 der Europäischen Union haben sich die EU-Kulturminister auf die Gründung einer Arbeitsgruppe geeinigt, die sich mit Möglichkeiten der kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe durch Kultur und Kunst sowie der Stärkung des interkulturellen Dialogs im Zeichen der Migranten- und Flüchtlingskrise beschäftigen soll. In einem nun erschienenen Bericht analysieren die Experten über 200 bereits bestehende Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen und Migranten durch Kunst und Kultur. Des Weiteren werden Empfehlungen für Entscheidungsträger sowie kulturelle Organisationen gegeben.
Die EU, aber auch nationale und lokale Entscheidungsträger sollten die Selbstverwaltung und aktive Teilnahme von Flüchtlingen an Kunst und Kultur mit vernetzten Finanzierungen unterstützen. Dabei verdienen Interessen und Fähigkeiten einzelner Menschen Beachtung, also die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Flüchtlingsgruppen. Zudem sollten Räume und Möglichkeiten geschaffen werden, um Flüchtlinge und Migranten zur Teilnahme an Kultur und Kunst zu führen. Unterstützung bringen dabei sektorübergreifende Kooperationen. Laut der Expertengruppe sollten Entscheidungsträger zunehmend Bewertungstools nutzen um die gesellschaftlichen Auswirkungen und die Effizienz von Projekten erkennen und darstellen zu können. Für Beteiligte und Kulturorganisationen empfiehlt die Arbeitsgruppe, Einstellungsprozesse in den jeweiligen Organisationen zu verbessern und auch offen gegenüber Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu sein. Weiterhin sollten geeignete Partner, zur Sicherung der nötigen Kontakte mit den Flüchtlingspopulationen ermittelt und auf verletzliche Gruppen besonders Acht gegeben werden. Auch für beteiligte Kulturinstitutionen wird empfohlen, auf sektorübergreifende Zusammenarbeit zu setzen und sich an schon bestehende Netzwerke zu wenden, um alle Aspekte des Integrationsprozesses zu verstehen. In jedem Fall ist es notwendig, neben der Unterstützung der Flüchtlinge und Migranten, auch die Aufnahmegesellschaft in die Maßnahmen einzubeziehen.
Generell betont die Expertengruppe: „Partizipatorische Kunst-Projekte sind besonders förderlich für die Integration von Flüchtlingen und Migranten. Kunst und Kultur bieten einzigartige Möglichkeiten für das Zusammenführen von Flüchtlingen, Migranten und den Aufnahmegemeinschaften.“ mehr

Aktuelles aus geförderten Projekten

Stipendien des Europäischen Kooperationsprojektes "The Spur – ETACEC 16/18"

Das von KREATIVES EUROPA – KULTUR geförderte Kooperationsprojekt The Spur – ETACEC 16/18 hat sich zum Ziel gesetzt, ein europäisches Netzwerk im Bereich Visual Arts zu schaffen. Die sieben beteiligten Kultureinrichtungen aus Frankreich, Italien, Spanien und der Slowakei entwickeln während der zweijährigen Laufzeit innovative Projekte, um die transnationale Mobilität von Kunstschaffenden zu erhöhen und ihnen den Zugang zu neuen Arbeits- und Businessmodellen zu erleichtern und sich so der Kreativwirtschaft anzunähern.
Teil des europäischen Projekts ist ein zweimonatiges Artist-in-Residence-Programm im Herbst 2017 und Frühjahr 2018, das in Albi, Palama, Girona, Rom, Bratislava oder Montpellier stattfinden wird. Für die Teilnahme daran werden insgesamt zwölf Stipendien für europäische Visual Artists vergeben, die pro Künstler 3.200 Euro inklusive Verpflegung, Unterkunft und Arbeitsraum beinhalten. Die Bewerbungsunterlagen können noch bis zum 31. Mai eingereicht werden. Die Auswahl der Jury wird am 13. Juli auf der Projektwebsite bekannt gegeben. Opens external link in new windowmehr

Ausschreibung des Europäischen Kooperationsprojektes "eeemerging"

Hinter dem Projekttitel “eeemerging” versteckt sich das europäische Kooperationsprojekt Emerging European Ensembles, das neue Talente auf dem europäischen Markt für Alte Musik (vom Mittelalter bis in die Romantik) fördern will. Während des vierjährigen Projekts sollen junge Ensembles unterstützt werden, indem ihnen bessere Arbeitsbedingungen und mehr Unterstützung geboten werden, so dass sie europaweit mehr Sichtbarkeit erlangen und das Bewusstsein für das barocke Musikerbe Europas erweitern. Neben den acht Partnerorganisationen aus sieben europäischen Ländern, darunter die Internationalen Händel-Festspiele aus Göttingen, wirken 37 weitere internationale Organisationen sowie sechs europäische Netzwerke an eeemerging mit.
Junge Ensembles können sich bis zum 5. Juni für die Teilnahme an einer dreijährigen Förderung durch "eeemerging" bewerben. Sie beinhaltet unter anderem spezielle Trainingseinheiten, Probemöglichkeiten, Konzerte und Aktivitäten zur Publikumsentwicklung in verschiedenen europäischen Orten, Aufnahmen sowie die Erstellung bzw. Erweiterung der Internetpräsenz. Die Ausschreibung richtet sich an Ensembles, die seit weniger als drei Jahren existieren und aus zwei bis 14 Musikern bestehen, die ein Durchschnittsalter von 32 Jahren oder weniger vorweisen sollen. Insgesamt 20 Ensembles werden zu Auditions vom 4. bis 8. September eingeladen, anhand derer über die zu fördernden Musiker entschieden wird. Opens external link in new windowmehr

Preisausschreiben des Europäischen Kooperationsprojekts "Turn on Literature"

Das Europäische Kooperationsprojekt „Turn on Literature“ sucht Werke im Bereich Elektronische Literatur für Ausstellungen in den Städten Bergen (Norwegen), Ramnicu Valcea (Rumänien) und Roskilde (Dänemark). Bis zum 10. Juni können elektronische Arbeiten, die literarische Aspekte mit multimedialen Möglichkeiten aufgreifen und präsentieren, eingereicht werden. Es geht nicht darum, E-Books, also digitale Bücher auszustellen, sondern vielmehr sollen computerbasierte Methoden Literatur auf neue Art und Weise erfahrbar machen. Fünf Werke werden ausgewählt und in Bibliotheken jeder Stadt für jeweils fünf Wochen präsentiert. Von diesen Fünf erhält die überzeugendste Arbeit den „Turn on“ Preis. Der Gewinner des Preises erhält Anerkennung in digitalen und lokalen Medien sowie ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.
„Turn on Literature“ ist ein von KREATIVES EUROPA – KULTUR gefördertes Kooperationsprojekt und beschäftigt sich mit der Präsenz und Wahrnehmung digitaler Literatur in der Öffentlichkeit. Die teilnehmenden Bibliotheken aus Dänemark, Norwegen und Rumänien untersuchen, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung im literarischen Bereich genutzt werden können, um neues Publikum zu erreichen. Opens external link in new windowmehr  

Termine

Seminar "Like U - European Cultural Residencies in Ukraine" // 2.-6.11.2017, Tatariv (Ukraine)

Die Kultureinrichtungen Dofa_fund und Zenko Foundation aus der Ukraine möchten im Rahmen des Residenzprojektes Like U den Austausch zwischen europäischen und ukrainischen Künstlern und Kulturschaffenden anregen und die künstlerische Auseinandersetzung mit Werten und Kulturen fördern, um Stereotypen entgegenzuwirken. Gemeinsam mit Kulturmanagern und Kuratoren aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen und Spanien möchten die Organisationen das multidisziplinäre Artist-Residency-Projekt weiterentwickeln und für 50 Künstler aus der Ukraine und den acht europäischen Ländern ausweiten. Um eine langfristige europäische Zusammenarbeit zu initiieren, soll Anfang 2018 ein Antrag für die Förderung eines Kooperationsprojektes im Rahmen von KREATIVES EUROPA – KULTUR erarbeitet werden. Interessierte Kuratoren können sich noch bis zum 25. Mai für die Teilnahme an einem fünftägigen Seminar in Tatariv (Ukraine) bewerben, das die Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit und Ausgestaltung der Künstlerresidenz bilden soll. Opens external link in new windowmehr