Re-Imagine Europe

Projektkoordination: Stichting Paradiso Amsterdam (NL)
Partner: Ciannameo & Ploeger Gbr (DE) /// A4 - Asociacia zdruzeni pre sucasnu kulturu (SK) /// Bergens Kunstforening (NO) /// Elevate - Verein zur Förderung des gesellschaftspolitischen und kulturellen Austausches (AT) /// Institut National de l'audiovisuel (FR) /// Lighthouse Arts & Training (UK) /// Stichting Sonic Acts (NL) /// Sveuciliste u Zagrebu-Studentski Centar u Zagrebu (HR)

Förderbereich: Große Kooperationsprojekte
Fördersumme: 2.000.000 Euro
Gesamtdauer: 2017-2021

Re-Imagine Europe ist ein vierjähriges Projekt, das von zehn Kulturorganisationen aus ganz Europa vorgestellt wird, um auf die sozialen und politischen Herausforderungen zu reagieren, mit denen wir uns derzeit konfrontiert sehen. Steigender Nationalismus, Klimawandel und Migration ziehen die europäischen Länder auseinander, während der technologische Fortschritt die Art und Weise, wie wir interagieren, immer wieder verändert und uns dazu drängt, neue Arbeitsweisen zu erforschen.  Das Projekt umfasst künstlerische Residenzen, Kommissionen, Workshops und Symposien, die mit Hilfe von Kunst eine junge Generation digital vernetzter Europäer*innen dazu befähigen, neue Ideen zu entdecken.
SPEKTRUM organisierte 2018 im Rahmen dieses Projekts ‚Sonic Vibrations‘, eine hybride Veranstaltungsreihe von Ausstellungen, Konferenzen und Live-Performances, die sich mit wissenschaftlichen und technologischen Forschungen in den Bereichen Klangkunst, Instrumentenbau und Installationskunst beschäftigt. Diese Reihe wird zusätzlich vom Musikfonds unterstützt. Weitere Veranstaltungsreihen, Residenzen und Aktivitäten finden zwischen 2019-2021 statt.

Warum haben Sie sich entschieden ein Projekt auf europäischer Ebene durchzuführen?

Es geht uns nicht allein um das Ausloten neuer Möglichkeiten künstlerischen Schaffens, sondern darum, aktuelle Themen wie menschliche Identität, kulturelle Dominanz, Ausbeutung natürlicher und menschlicher Ressourcen, Gender usw. im Spannungsfeld solcher Rahmenbedingungen neu zu verhandeln und so aktiv zum gegenwärtigen Diskurs beizutragen. Unsere Aktivitäten können auf diese Weise internationale Positionen involvieren ebenso wie Arbeiten in Berlin ansässiger Künstler*innen, und tragen so aktiv zur kulturellen Szene und zum Diskurs in der Stadt bei. Darüber hinaus regen wir einen Austausch an, in dem sich in Zukunft Möglichkeiten bieten, die Künstler*innen in Kooperation mit unserem europäischen Netzwerk in einem internationalen Kontext zu präsentieren.

Was raten Sie künftigen Antragstellenden und/oder Partnern?

Der wichtigste Punkt, wenn man auf europäischer Ebene zusammenarbeiten möchte, ist vom Anfang an Partnerschaften mit anderen Realitäten, die ähnliche Ansätze verfolgen, zu pflegen. Es gibt heutzutage viele Initiativen, Gruppen und Netzwerke: wir empfehlen, immer aktiv die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern zu suchen und an dieser dynamischen Interaktion von Netzwerken und Gemeinschaften teilzunehmen.

Erzählen Sie uns zum Projekt eine Geschichte aus dem Nähkästchen.

Unsere Gruppe europäischer Partner arbeitet so gut zusammen, dass eine Mitarbeiterin eines Museums nächstes Jahr an einer der anderen Institutionen unseres Konsortiums arbeiten wird. Es ist großartig zu sehen, dass solche Kooperationen entstehen. Ein Netzwerk untereinander aufzubauen ist eine der besten Voraussetzungen, Teil einer europäischen Zusammenarbeit zu sein.

Ciannameo & Ploeger Gbr
Berlin
Lieke Ploeger
Tel.: +49 (0) 30 / 89631812
E-Mail: lieke[at]spektrumberlin[punkt]de

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