The People's Smart Sculpture - Social Art in European Spaces

Projektkoordination: Hochschule Bremen (DE)
Partner: Hochschule Düsseldorf (DE) /// M2C - Institut für Angewandte Medienforschung (DE) /// Metropolia University od Applied Science (FI) /// Museum of Broken Relationships (HR) /// Gauss Institute - Foundation for new Technologies, Innovations and Knowledge Transfers (MK) /// NI Institute and Museum Bitola (MK) /// Kristianstad University Sweden (SE) /// Warehouse 9 (DK) /// Stiftelsen Oslo Barnemuseum (NO) /// University of Oslo (NO) /// Gdańska Galeria Miejska (PL) 

Förderbereich: Große Kooperationsprojekte
Fördersumme: 997.330 Euro
Gesamtdauer: 2014-2018

The People´s Smart Sculpture beschäftigt sich mit der kulturellen Evolution der europäischen Stadt der Zukunft. 12 Partnerinstitutionen – darunter Universitäten, Museen, Galerien, Theater und Forschungsinstitute – in acht europäischen Ländern initiieren 11 Open Labs zum Thema smarte Partizipation und Stadtentwicklung. Dabei werden Methoden und Konzepte aus Wissenschaft, Kunst, Design Thinking und digitale Technologien miteinander verbunden. Die elf Open Labs sind kreative Experimente partizipativer Kunst für die Stadt der Zukunft. Neben den experimentellen Teilprojekten wird eine europäische Vergleichsstudie zu neuen Formen der Partizipation erstellt.
In den Teilprojekten wird ein neuer Blick auf die Potentiale unserer urbanen Umgebung freigelegt. Mit digitalen Technologien werden Mixed Realities für das Re-Design der Stadt und zur Kommunikation ihrer Bewohner erschaffen. Bürger*innen werden lokale Probleme identifizieren, analysieren und interdisziplinäre Lösungskonzepte entwickeln. Die Bandbreite der Ansätze spiegelt die Komplexität des Themas Smart City für die Bewohner*innen ebenso wider, wie die Vielfalt der technischen und künstlerischen Möglichkeiten der beteiligten Akteure. Namhafte Künstler*innen und Designer*innen aus 29 europäischen Ländern und den USA sind an den Open Labs beteiligt. The People's Smart Sculpture untersucht neue User-Culture und definiert zukunftsfähige Strategien für die Entwicklung der Stadt der Zukunft aus der Perspektive ihrer Bewohner.
Wissenschaftler*innen aus den Disziplinen Informatik, Kulturwissenschaften, Kunst, Soziologie, Architektur, Design und Stadtplanung werden in die kreativen Prozesse einbezogen. Digitale Technologien spielen nicht nur bei den Kunst- und Kreativmaßnahmen des Projekts eine wichtige Rolle, sondern unterstützen auch den Prozess der kulturell-sozialen Innovation für Smart Cities, der in vielen anderen Ansätzen leider nicht zentral ist. Das Projekt schafft neue Möglichkeiten, gesellschaftliche aktive Gruppen zu stärken und in die Entwicklungsprozesse zu integrieren. Ziel des Projekts ist es dazu, den transnationalen Austausch von Ideen und Konzepten für Smart Cities zu fördern und eine Basis für die innovative Kommunikation zwischen Wissenschaftler*innen, Kreativen, Künstler*innen, Bürger*innen und Stadtverwaltungen zu schaffen.

Hochschule Bremen
M2C Institut für Angewandte Medienforschung
Bremen
Martin Koplin
Tel.: +49 (0) 0049 421 / 59055402
E-Mail: mkoplin[at]uni-bremen[punkt]de

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