Digital Natives

Projektkoordination: Union des Theatres de l’ Europe (FR)
Partner: Bühnen der Stadt Köln (Schauspiel Köln) (DE) /// La Comedie de Reims (FR)/// Teatrul Maghiar de Stat Cluj-Napoca (RO)/// Kratiko Theatro Voreiou Ellados (GR) /// Volkstheater GmbH (AT)

Förderbereich: Kleine Kooperationsprojekte
Fördersumme: 194.285   Euro
Gesamtdauer: Juni 2018 - Juni 2019

Digital Natives ist ein Kooperationsprojekt zwischen fünf Mitgliedstheatern der Union des Theatres de l’Europe: Volkstheater Wien, Comédie de Reims, Ungarisches Theater Cluj, Schauspiel Köln und Nationaltheater Nordgriechenland. Der Ausgangspunkt der Kooperation ist das Theaterstück Concord Floral von Jordan Tannahill, ein Werk über Jugendidentität und Interagieren, den Einfluß von Wahrnehmung und Technologie. Die Projektpartner setzen sich jeweils in ihrem eigenen Kontext mit dem Text auseinander und erarbeiten ihn mit jungen Menschen szenisch bzw. nähern sich diesem in Workshops an. In der Erarbeitungsphase werden zwischen den Projektpartnern sowie mit Theaterexpert*innen, Psycholog*innen und Soziolog*innen digitale Experimente entwickelt, welche wiederum in verschiedenen, thematisch fokussierten Konferenzen von Wissenschaftler*innen und Expert*innen hinterfragt und gespiegelt werden. Hierbei wird der Bogen zwischen szenischem Erarbeiten und heutigen Lebenswelten geschlagen. Die Kooperationsarbeit findet ihren synergetischen Verknüpfungspunkt in dem digital-analogen Format Digital Festival Night, welches alle Partner miteinander in Realtime verknüpft. Dabei hat jeder Projektpartner die Autonomie, gemeinsam mit den Beteiligten einen eigenen Ansatz zu entwickeln. Das Projektkonzept erlaubt es den jungen Menschen, sich auf spielerische, wie analytische Art und Weise sowie in Verbindung zu verschiedenen Generationen und Lebenswelten mit dem Fragenkomplex Digitalität nachhaltig und partizipativ zu beschäftigen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Projekt auf europäischer Ebene durchzuführen?

Die Zielsetzung der Union des Theatres de l’Europe ist seit ihrer Gründung 1990, die Zusammenarbeit von Theatern in Europa voran zu bringen und den Austausch zwischen Bühneninstitutionen nachhaltig zu vertiefen, um somit Kultur als wesentliches Element der Identität Europas teilhabbar zu gestalten. Aus der Erfahrung der vor Digital Natives durchgeführten Projekte und aus dem ständigen Dialog zwischen den Theatermitgliedern der UTE aus ganz Europa hat sich der Konzeptansatz zu Digital Natives auf europäischer Ebene entwickelt. Um  auch der nachwachsenden Generation das Medium Theater nachhaltig und partizipativ vermitteln zu können, konzentriert sich der Projektansatz u.a. auf die Einbeziehung von Jugendklubs in die Programmarbeit der am Projekt beteiligten Theater.

 

 

Was raten Sie künftigen Antragstellenden und/oder Partnern?

Abgesehen von einem starken Konzept, mit dem sich alle Projektpartner identifizieren können, ist es wichtig einen guten Zeit- und Kommunikationsplan gemeinsam zu entwickeln. Dieser sollte im Idealfall so gestaltet sein, dass jeder Projektpartner Raum hat, seine Spezifika entsprechend zielgerichtet zu vermitteln. Die Balance zwischen Individualität der Partner und gemeinsamem Arbeitsprogramm sollte gewahrt sein. Die Rollenverteilung innerhalb der verschiedenen Phasen der Kooperation ist ebenso so gut wie möglich zu klären und zu definieren. Zeitfenster und analoge Orte zum direkten Austausch und der effizienten Abstimmung sind ebenso ein wichtiger Aspekt für eine erfolgreiche Projektsteuerung.

 

 

Erzählen Sie uns zum Projekt eine Geschichte aus dem Nähkästchen

Die Gruppe der Digital Natives hat eine tolle Zusammenhalt entwickelt und wartet auf die Fortsetzung des Projektes.

 

 

Union des Theatres de l’ Europe
Daniela Dibelius
Tel.: +49 (0) 176 232 725 74
E-Mail: dibelius[at]union-theatres-europe[punkt]eu

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