Update zu den Auswirkungen des Coronavirus auf das Programm KREATIVES EUROPA KULTUR

26.03.2020

Verschiebung der Einreichfristen laufender Ausschreibungen

Aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus auf den Kultur- und Kreativsektor wurden die Fristen folgender Ausschreibungen verschoben:

  • “Cultural Heritage in Action” peer-learning scheme: 27. April 2020, 17Uhr MEZ
  • Cultural Cooperation Projects in the Western Balkans: 28. April 2020, 17Uhr MEZ
  • Music Moves Europe - Co-Creation and Co-Production: 30. April 2020, 13Uhr MEZ
  • Music Moves Europe - Music Education and Learning: 30. April 2020, 13Uhr MEZ

Komplette Mitteilung der EU-Kommission

 

Information zum Umgang mit den Auswirkungen des Coronavirus für Geförderte Projekte

25. März 2020: Die Exekutivagentur (EACEA) hat die Hinweise bezüglich des Umgangs mit den Auswirkungen des Coronavirus auf geförderte Projekte aktualisiert und einige Punkte hinzugefügt. Projektträger werden dazu angehalten, die EACEA sowie ihren Projektverantwortlichen über Probleme, die im Zusammenhang mit dem Corona-Aussbruch stehen, zu informieren.

Es gelten folgende Flexibilitätsmaßnahmen:

  • Erstattungsfähigkeit der Kosten in laufenden Aktionen oder Verträgen (Reise- und Unterbringungskosten, die nicht zurückerstattet werden können, gelten als von der EU erstattungsfähig)
  • Ersatzaktivitäten und Verschiebungen von geplanten Aktivitäten sind möglich

Wichtig: Achten Sie auf eine lückenlose Dokumentation von aufkommenden Problemen und Änderungen.

Information der EACEA vom 25.03.2020

09. März 2020: Die Exekutivagentur (EACEA) hat grundlegende Hinweise zum Umgang mit den Auswirkungen des Coronavirus veröffentlicht. Geförderte Projekte, die Veranstaltungen in gefährdeten Gebieten planen oder mit Kulturschaffenden aus diesen Gebieten zusammenarbeiten, sollen sich an die örtlichen und nationalen Vorgaben halten und gegebenenfalls mit den zuständigen Behörden Kontakt aufnehmen. In diesem Zusammenhang sollen die geplanten Aktionen soweit wie möglich durchgeführt werden. Unterstützung kann von den jeweiligen Botschaften und Konsulaten erbeten werden.

Die EACEA erinnert auch daran, dass alle Abkommen eine Klausel über "höhere Gewalt" enthalten, die auf Mobilitätsbeschränkungen als direkte Folge der von den zuständigen nationalen Behörden ergriffenen Maßnahmen angewandt werden kann. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Vorliegen eines Ereignisses "höherer Gewalt", das geeignet ist, die normale Durchführung der geplanten Maßnahmen konkret zu behindern, von Fall zu Fall und zu gegebener Zeit beurteilt wird. Bitte kontaktieren Sie Ihre Ansprechpartner*innen (project officers) bei der EACEA und informieren Sie diese im Vorfeld schriftlich über Änderungen und Absagen von Projektaktivitäten.

Verfolgen Sie die aktuellen Meldungen der EACEA hier.

Informationen der EACEA vom 06.03.2020

Informationen der EU-Kommission vom 16.03.2020