Newsletter 09/2016 (27.09.2016)

Ausschreibungsunterlagen für Kooperationsprojekte veröffentlicht

Seit heute sind die neuen Ausschreibungsunterlagen für kleine und große Kooperationsprojekte mit Einreichfrist am 23. November 2016 verfügbar. Die Ausschreibungsseite enthält ein Menü, über das die Leitlinien (Guidelines) und die Vorlagen für einzureichende Dokumente (Annexes) separat aufgerufen werden können. In der Rubrik "How to apply" ist der "Guide for applicants", der das Antragsprozedere erklärt, zu finden und in der Rubrik eform der "eform User Guide", der bei der Erstellung sowie beim technischen Umgang mit dem elektronischen Antragsformular hilft.

Erstmals wird für die Kooperationsprojekte ein reines Online-Verfahren genutzt. Es muss also kein Antragspaket per Post nach Brüssel geschickt werden.

Europäische Kooperationsprojekte sollen dazu beitragen, die europäische Kultur- und Kreativbranche international handlungsfähig zu machen, die internationale Mobilität von Akteuren aus dem Sektor zu fördern, die grenzüberschreitende Verbreitung kultureller Werke zu unterstützen, neue Publikumsschichten anzusprechen und neue Geschäftsmodelle sowie die Nutzung digitaler Technologien zur erproben.

Bei den kleinen Kooperationsprojekten ist eine Zusammenarbeit von Partnerorganisationen aus mindestens drei Teilnehmerländern und bei den großen Kooperationsprojekten aus mindestens sechs Ländern erforderlich. Die Zuschüsse bei kleinen Kooperationsprojekten können maximal 200.000 Euro (maximal 60% der förderfähigen Kosten) und bei den großen Kooperationsprojekten bis zu 2 Mio. Euro (maximal 50% der förderfähigen Kosten) betragen. Die maximale Projektlaufzeit beträgt für beide Förderbereiche 48 Monate. Frühest möglicher Projektstart für bewilligte Projekte ist Mai 2016 (kleine Kooperationsprojekte) bzw. Juni 2016 (große Kooperationsprojekte).

Einreichfrist: 23. November 2016 (12 Uhr MEZ)
Zu den Ausschreibungsunterlagen

Änderungen bei den teilnahmeberechtigten Ländern - Status Türkei und Israel

Die Türkei hat entschieden, ab dem 1. Januar 2017 nicht mehr am Programm Kreatives Europa teilzunehmen. Kultureinrichtungen aus der Türkei sind daher im Rahmen des nun veröffentlichten Aufrufs nicht teilnahmeberechtigt.

Die Vereinbarungen mit Israel zur Teilnahme am Programm Kreatives Europa stehen kurz vor dem Abschluss. Kultureinrichtungen aus Israel können somit an den Ausschreibungen als Koordinator oder Partnerorganisationen teilnehmen. Allerdings ist zu beachten, dass Projekte mit israelischen Einrichtungen nur bewilligt werden können, wenn bis zur Auswahl der Projekte das Assoziierungsabkommen unterzeichnet ist.

Eine aktuelle Übersicht der teilnahmeberechtigten Länder finden Sie hier.

 

Bei Rückfragen rund um das Antragsverfahren stehen wir Ihnen als Creative Europe Desk KULTUR gerne beratend und unterstützend zur Seite. Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail!