Newsletter 09/2015 (22.07.2015)

KREATIVES EUROPA - KULTUR

  • Anträge einreichen für "7 Most Endangered"

KREATIVES EUROPA - Sektorübergreifender Bereich

  • Call for proposals: EU Network of Creative Hubs and Co-working Spaces

EU-Kulturpolitik

  • Call for proposals: Networks of young creative entrepreneurs: EU and third countries

Europa für Bürgerinnen und Bürger

  • Vortrag »EU-Förderung für Engagement in Europa« // 10. August 2015, Berlin

Fördermöglichkeiten

  • Actors of Urban Change
  • Handbuch: The FUND-FINDER

Partnersuche

  • Partnergesuche aus mehreren europäischen Ländern

 

KREATIVES EUROPA - KULTUR

Anträge einreichen für "7 Most Endangered"

Das Programm „7 Most Endangered“ identifiziert gefährdete Monumente und Orte in Europa und mobilisiert öffentliche und private Partner auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene, um eine nachhaltige Zukunft für diese Stätten zu finden. Die sieben ausgewählten Stätten erhalten Unterstützung durch Kulturerbe- und Finanzexperten, die in multidisziplinären Teams die Stätten begutachten und bei der Formulierung eines Aktionsplans helfen. Das Programm ist Teil des Europäischen Netzwerkes „Mainstreaming Heritage“, das aus dem Programm Kreatives Europa gefördert und durch den europäischen Dachverband für Kulturerbe Europa Nostra koordiniert wird. Partner für das Programm „7 Most Endangered“ sind das European Investment Bank Institute und die Council of Europe Development Bank. Erstmals wurden 2014 sieben Stätten ausgewählt, darunter die Synagoge in Subotica (RS) und die Zitadelle von Alessandria (IT). mehr
Einreichfrist: 31.07.2015

KREATIVES EUROPA - Sektorübergreifender Bereich

Call for proposals: EU Network of Creative Hubs and Co-working Spaces

Im Rahmen des sektorübergreifenden Bereichs von KREATIVES EUROPA hat die Generaldirektion Bildung und Kultur eine Ausschreibung zum Thema "Creative Hubs" und "Co-working Spaces" veröffentlicht. Gesucht wird eine Einrichtung bzw. ein Konsortium aus dem Kultur- und Kreativbereich, das die Gründung eines europaweiten Netzwerks von "Creative Hubs" und "Co-working Spaces" initiiert und umsetzt, um die Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden  und (Kreativ-)Unternehmern zu verbessern und zu fördern. Zudem sollen gute Praktiken gesammelt und verbreitet und daraus Politikempfehlungen erarbeitet werden. „Co-working Spaces“, häufig auch als „Creative Hubs“ bezeichnet, sind wirtschaftliche und organisatorische Infrastrukturen, in denen Räumlichkeiten für das Netzwerken innerhalb der Kultur- und Kreativbranche  zur Verfügung stehen. Ziel ist es, dadurch Synergien sowie neue Arbeits- und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Aus den Bewerbungen soll ein Projekt mit einer Maximallaufzeit von 24 Monaten ausgewählt werden, für das ca. 1 Mio. Euro (bei einer Ko-Finanzierung durch die EU von bis zu 80% der förderfähigen Kosten) zur Verfügung stehen. Zur Implementierung von KREATIVES EUROPA verabschiedet die Generaldirektion Bildung und Kultur jährlich ein Arbeitsprogramm. Im Sinne des diesjährigen Arbeitsprogramms der Generaldirektion Bildung und Kultur zur Umsetzung von KREATIVES EUROPA soll die vorliegende Ausschreibung an bestehende experimentelle Geschäftsmodelle anknüpfen und zur Verbreitung von Wissen über diese Geschäftspraktiken beitragen. mehr
Einreichfrist: 10.09.2015

EU-Kulturpolitik

Call for proposals: Networks of young creative entrepreneurs: EU and third countries

Die Generaldirektion Bildung und Kultur hat eine Ausschreibung zum Thema “Supporting networks of young creative entrepreneurs: EU and third countries” veröffentlicht. Mit dem vom Europäischen Parlament initiierten Pilotprojekt soll eine Plattform geschaffen werden, die bestehende Netzwerke von Jungunternehmern im Kultur- und Kreativbereich innerhalb der EU sowie in Drittstaaten zusammenbringt. Ziel ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen Berufstätigen der Kultur- und Kreativbranche in Europa und Drittstaaten zu fördern und damit neue Generationen von Kreativen bei der Entwicklung ihrer beruflichen Perspektiven zu unterstützen. Die Plattform soll nach Kultursparten gegliedert werden und zudem weitere Angebote wie Coaching, Peer Learning und Studienbesuche umfassen. Aus den Bewerbungen soll ein Projekt mit einer Maximallaufzeit von 24 Monaten ausgewählt werden, für das ca. 800.000 Euro (bei einer Ko-Finanzierung durch die EU von bis zu 80% der förderfähigen Kosten) zur Verfügung stehen.
Das Pilotprojekt baut auf vorangegangenen Initiativen der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments, insbesondere auf einer vorbereitenden Maßnahme zu Kultur in den EU-Außenbeziehungen (Preparatory Action on Culture in External Relations), auf. Der Abschlussbericht zu dieser Maßnahme hatte ergeben, dass unter Jungunternehmern der Kultur- und Kreativbranche in Drittländern großes Interesse besteht, verstärkt mit europäischen Partnern zusammenzuarbeiten. mehr
Einreichfrist: 15.09.2015

Europa für Bürgerinnen und Bürger

Vortrag »EU-Förderung für Engagement in Europa« // 10. August 2015, Berlin

Das EU-Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« fördert Kommunen, Organisationen und Einrichtungen, die Anlässe zur Auseinandersetzung mit der europäischen Geschichte, mit aktuellen europäischen Herausforderungen und EU-Politik bieten. Die Ziele und Förderbedingungen dieses Programms werden im Rahmen der Veranstaltung erläutert. Beispiele geförderter Projekte geben Einblick in die Praxis. Die Teilnahme ist kostenlos. mehr

Fördermöglichkeiten

Actors of Urban Change

Das Programm Actors of Urban Change fördert europaweit eine nachhaltige und partizipative Stadtentwicklung durch Kultur und transsektorale Zusammenarbeit. Jeweils ein Akteur aus der Kulturszene/Zivilgesellschaft, der Verwaltung und der Wirtschaft bilden ein transsektorales Team, das ein innovatives lokales Projekt durchführt. Über einen Zeitraum von 18 Monaten erhalten zehn solcher Teams aus unterschiedlichen europäischen Städten finanzielle und prozessbezogene Unterstützung zur Umsetzung ihrer gemeinsamen Projekte vor Ort sowie berufliche Qualifizierung und Vernetzung dank fünf internationaler Seminare. Das Programm wird durchgeführt von der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem MitOst e.V. Nach der erfolgreichen Pilotphase (2013-2015) läuft aktuell die Ausschreibung für eine zweite Runde des Programms.  mehr
Bewerbungsschluss: 13.09.2015

Handbuch: The FUND-FINDER

Das durch KREATIVES EUROPA - KULTUR geförderte Europäische Netzwerk IETM hat unter dem Titel "The FUND-FINDER: A Guide to funding opportunities for arts and culture in Europe, beyond Creative Europe" ein Handbuch zu öffentlichen und privaten Fördermöglichkeiten für Kultur in Europa und darüber hinaus veröffentlicht. Ziel ist es, damit den Zugang zu Wissen um bestehende Förderquellen zu verbessern und eine gezieltere Suche nach Förderung zu ermöglichen. Koordiniert wurde die Arbeit durch das Informationsnetzwerk On the Move. Das Handbuch bietet eine Übersicht über lokal, regional und national bestehende Förderprogramme. Ergänzend werden EU-Programme über KREATIVES EUROPA - KULTUR hinaus vorgestellt, in denen ebenfalls Kulturprojekte Eingang finden können. Kultur wird von der EU als Querschnittsthema definiert - daher stehen andere EU-Programme offen, sofern die jeweiligen Förderkriterien erfüllt werden.  Zum Handbuch

Partnersuche

Partnergesuche aus mehreren europäischen Ländern

Ihre Organisation möchte an einem Kooperationsprojekt im Teilprogramm KULTUR in KREATIVES EUROPA teilnehmen? Suchen Sie dafür noch nach europäischen Kooperationspartnern? Auf unserer Website finden Sie immer wieder Partnergesuche, die sich gezielt an Kulturakteure in Deutschland richten. Schauen Sie doch einmal rein!