Newsletter 02/2014 (20.3.2014)

KREATIVES EUROPA

Creative Europe Desk KULTUR – Die ersten Monate des CCP unter dem neuen Dach

Die erste Frist im neuen Programm fiel ausgerechnet auf den Aschermittwoch. Da es sich dabei um Kooperationsprojekte und somit um den am meisten frequentierten Förderbereich handelte, gab es für die Antragsteller und Beraterinnen der nationalen Kontaktstelle im Rheinland dieses Jahr eine eher unübliche „Fünfte Jahreszeit“. Ein Schelm, wer da beim Entdecken manch einer noch nicht ganz ausgereiften Formularstelle Zusammenhänge wähnte. Fakt ist jedoch, dass Humor auch in solchen Fällen ein stückweit hilft.

Erwartungsgemäß war der Ansturm auf die erste Bewerbungsrunde für Kooperationsprojekte groß. Entgegen zuvor gehegter Befürchtungen gab es trotz der wegfallenden Untergrenzen kaum Nachfrage nach Mikroprojekten. Auffallend war im Gegenteil, dass der Verzicht auf Schwellenbeträge zu einem spürbaren Anwachsen des Interesses an Großprojekten führte, von denen in der Vergangenheit jährlich nur rund 12 bewilligt wurden. Im Vorläuferprogramm KULTUR (2007-2013) gab es zwischen den antragsfähigen Budgets beider Projektarten eine deutliche Lücke. Jetzt ist das „Mittelfeld“, also der Budgetbereich zwischen 400.000 und 1,2 Mio. Euro, offen und ermutigte Antragsteller, den Aufwand der Antragstellung gleich in höher dotierte Projekte zu investieren, obwohl sich beide Projektarten durchaus strukturell und von der Zielrichtung her unterscheiden. Wie sich dies auf das Auswahlergebnis auswirkt, bleibt abzuwarten.

Neben unzähligen telefonischen Anfragen, ausführlichen Beratungen und sechs Publikationen gab es in den ersten Wochen des Jahres zum Teil umfangreiche Korrespondenzen mit antragstellenden Einrichtungen: Knapp 50 Kooperationsprojekte, 9 Netzwerke, 3 Plattformen und 12 Verlage suchten beim CCP Unterstützung in der heißen Phase der Antragstellung.

Wir bedanken uns bei all denjenigen, die uns an ihren Ideen teilhaben ließen und an unserer Einschätzung interessiert waren. Wir danken ebenfalls für die Geduld bei technischen Fragen, für deren Beantwortung wir mitunter länger recherchieren und im Einzelfall bei der EACEA in Brüssel nachfragen mussten, insbesondere wenn es um das neu eingeführte Participant-Portal ging. Wir werden die am häufigsten gestellten Fragen bündeln und an die EACEA weiterleiten, so dass vielleicht schon die Antragsteller im Oktober von einigen Vereinfachungen profitieren können.

Kontaktieren Sie uns gerne und teilen uns Ihre Erfahrungen aus der ersten Antragsrunde im Programm KREATIVES EUROPA mit. Und weil auch wir immer besser werden möchten, teilen Sie uns ebenfalls mit, ob Sie mit dem Service des CCP bei der Begleitung des Antrags zufrieden waren. Wir drücken nun allen Einrichtungen die Daumen und sind gespannt auf die Ergebnisse, die zwischen Juli und September bekannt gegeben werden sollen. Zur gleichen Zeit ist ebenfalls mit der Veröffentlichung der nächsten Ausschreibungs- und Antragsunterlagen für Kooperationsprojekte zu rechnen, deren Bewerbungsfrist am 1. Oktober 2014 ist.

Wer sich ausführlich über Fördermöglichkeiten im Programm KREATIVES EUROPA informieren möchte, den möchten wir auf unsere Informationsveranstaltungen hinweisen. Bis Mitte März war der CCP bereits mit 15 Informationsveranstaltungen und Workshops in neun Städten präsent. Die nächsten Termine stehen bereits fest:

2. April 2014 in Rendsburg
7. Mai 2014 in Essen

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr CCP-Team