Newsletter 22/2012 - 08.10.2012

Programm KULTUR (2007-2013)

  • Antragsteller aufgepasst: Video-Tutorien helfen beim Ausfüllen des Finanzplans
  • Paphos und Aarhus werden „Kulturhauptstädte Europas 2017“ 
  • EU-Kommission stellt neue Strategie zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa vor

CCP-Termin

  • „Europa fördert Kultur – aber wie?“ – Ganztägiges Seminar mit Workshop // 12.12.2012, Meißen

Förderalternativen

  • Kooperationsprojekte zur Unterstützung des Kultursektors in den AKP-Staaten
  • Künstlerresidenzen in Aarhus

Publikation

  • Berichte über die Rolle der Kultur in der Strukturförderung einzelner Mitgliedstaaten 

     


    Programm KULTUR (2007-2013)

    Antragsteller aufgepasst: Video-Tutorien helfen beim Ausfüllen des Finanzplans

    Die EACEA bietet auf ihrer Website Lernvideos an, in denen das Bearbeiten des Finanzplans bzw. das Ausfüllen des Budget-Formulars Schritt für Schritt erläutert wird. Die englischsprachigen Videos sind für die Bereiche Kooperationsprojekte und Betriebskostenzuschüsse verfügbar und bilden eine sinnvolle Ergänzung zum Programmleitfaden und den „Instructions for Applicants“. mehr

    Paphos und Aarhus werden „Kulturhauptstädte Europas 2017“ 

    Die zyprische Stadt Paphos wurde am 14. September von der unabhängigen Auswahljury als „Kulturhauptstadt Europas“ für das Jahr 2017 vorgeschlagen. Als weitere zyprische Stadt war noch Nicosia im Rennen. Zweite „Kulturhauptstadt Europas 2017“ wird die Stadt Aarhus (Dänemark), die von der unabhängigen Jury am 24. August vorgeschlagen wurde. Die offizielle Ernennung der beiden Siegerstädte durch den EU Ministerrat ist für Mai 2013 geplant. mehr
    Die Europäische Kommission hatte am 20. Juli einen Vorschlag zur Weiterführung der Initiative „Kulturhauptstädte Europas“ vorgelegt. Die derzeitige Initiative läuft 2019 aus. In dem neuen Vorschlag wird für den Zeitraum bis 2033 festgelegt, in welcher Reihenfolge die Länder Städte ins Rennen um den Titel schicken dürfen. Der Vorschlag wird nun im Europäischen Parlament und im Rat erörtert. Die endgültige Entscheidung über die künftigen Modalitäten soll bis Ende 2013 fallen. Nach dem aktuellen Vorschlag wird Deutschland 2025 erneut Gastgeberland einer Kulturhauptstadt sein, gemeinsam mit Slowenien. mehr

    EU-Kommission stellt neue Strategie zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa vor

    Am 26. September 2012 präsentierte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, ein Strategiepapier der Europäischen Kommission, in dem dargelegt wird, wie das Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft in der EU ausgeschöpft werden kann, um Wachstum und Beschäftigung zu steigern. Unter dem Titel „Die Kultur- und Kreativwirtschaft als Motor für Wachstum und Beschäftigung in der EU unterstützen“, ist die Strategie u.a darauf ausgerichtet, die Wettbewerbsfähigkeit und das Exportpotenzial des Sektors sowie neue Geschäftsmodelle verstärkt zu fördern und einen besseren Zugang zu Kapital zu gewähren. Ebenfalls soll der Zugang zu internationalen Märkten und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Politikfeldern und Branchen, insbesondere Kultur, Bildung, Industrie, Wirtschaft, Tourismus und Stadt- und Regionalentwicklung ausgebaut werden. Zugleich wird eine stärkere Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft aus EU-Mitteln angestrebt, vor allem im Rahmen des für 2014 bis 2020 vorgeschlagenen und mit 1,8 Mrd. EUR auszustattenden Programms „Kreatives Europa“ und der Fonds für die Kohäsionspolitik. mehr

    CCP-Termin

    „Europa fördert Kultur – aber wie?“ – Ganztägiges Seminar mit Workshop // 12.12.2012, Meißen

    In Kooperation mit dem CCP veranstaltet die European School of Governance in der Verwaltungsakademie Meißen ein ganztägiges Seminar zum Thema „Europa fördert Kultur – aber wie?". Nach einem kompakten, umfassenden Präsentationsteil, der das Programm KULTUR (2007-2013), seine rechtliche Grundlage und den kulturpolitischen Hintergrund sowie die allgemeinen Ziele und konkreten Förderkriterien verständlich macht, gibt es einen ersten Ausblick auf das Nachfolgeprogramm nach 2014, das derzeit noch abschließend diskutiert wird. Zudem bietet die Informationsveranstaltung Hinweise auf alternative Fördertöpfe. Abschließend wird im Trainingsworkshop geübt, Projektkonzepte zu erarbeiten, die den EU-Kriterien entsprechen. Weitere Information und Anmeldung: Doris Bergmann, doris.bergmann@eusg.de

    Förderalternativen

    Kooperationsprojekte zur Unterstützung des Kultursektors in den AKP-Staaten

    Aus dem Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) wird ein Programm zur Unterstützung des Kultursektors in den AKP-Staaten (Afrika, karibischer und pazifischer Raum) finanziert, in dessen Rahmen nun ein Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte veröffentlicht wurde. Teilnahmeberechtigt sind auch Akteure aus Deutschland. Die Antragsteller müssen mit anderen Organisationen eine Partnerschaft eingehen, zu der einschließlich ihrer selbst mindestens drei Partner gehören müssen, von denen wenigstens zwei ihren Sitz in AKP-Staaten haben müssen. Das Programm gliedert sich in zwei Komponenten (Lose). Los 1: Kino und audiovisueller (AV)-Sektor (10 Mio. €) und Los 2: andere Kultursektoren (4,8 Mio. €). Mit dem  Programm soll die Produktion von kulturellen Gütern bzw. Dienstleistungen (z.B. Kulturfestivals, Theaterproduktionen, Film- und Fernsehproduktionen, Vermarktung, Werbung etc.) in den AKP-Staaten gestärkt und die Professionalisierung der Kulturakteure gefördert werden. Das mögliche Fördervolumen pro Projekt liegt zwischen 50.000 € und 500.000 €. Die Projekte können zwischen 12 und  36 Monaten dauern. Am 11. Oktober 2012 findet eine Informationsveranstaltung zur Ausschreibung in Brüssel statt. Weitere Details zur Ausschreibung und zur Informationsveranstaltung: mehr

    Künstlerresidenzen in Aarhus

    Das “Bora Bora - dance and visual theatre” in Aarhus vergibt Stipendien für Künstlerresidenzen im Zusammenhang mit ihrem Projekt DNA continuum 2011-2013. Der Aufruf richtet sich an Künstler aus  Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Polen, Litauen und der Tschechien. Bis zu fünf professionelle Schauspieler, Tänzer oder Theaterkünstler haben die Chance, eine der Bora Bora Bühnen für eigene Projekte zu nutzen. Einreichfrist: 26. Oktober mehr

    Publikation

    Berichte über die Rolle der Kultur in der Strukturförderung einzelner Mitgliedstaaten 

    Das European Expert Network on Culture (EENC) erarbeitete im Auftrag der Europäische Kommission eine kritische Analyse darüber, wie die Erschließung bisher ungenutzten Potentials des Kreativ- und Kultursektors die regionale und lokale Entwicklung in einigen Mitgliedstaaten – darunter auch Deutschland - unterstützen kann. Der Bericht beinhaltet Informationen über die bisherige Nutzung von Strukturfördermitteln für die Kultur sowie über nationale und regionale Investitionen in diesem Bereich. mehr


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